Modul 7 - Konfliktmanagement und gewaltfreie Kommunikation

Konflikte bilden ein Zentralproblem moderner Führung auf allen betrieblichen Ebenen. Dennoch erfolgt Ihre Bewältigung und Handhabung weitgehend intuitiv und ohne genauere Kenntnis der Handlungskonsequenzen. In der Führungspraxis herrscht die Meinung vor, dass Konflikte krankhafte und anomale Erscheinungen darstellen, die es zu heilen gilt. Demgegenüber wird in diesem Trainingsmodul gezeigt, dass Konflikte normale und allgegenwärtige Phänomene sind, die sich nicht endgültig vermeiden      lassen.   Aufgabe einer Führungskraft ist es daher, Konflikte zu erkennen, zu analysieren und zu steuern, nicht aber, sie zu unterdrücken oder ihnen aus dem Weg zu gehen. Anliegen dieses Trainingsmoduls ist es, Führungskräften zu zeigen, wie man Konfliktsituationen bereits in ihren Ansätzen erkennt und ihre positiven und negativen Wirkungen unter Berücksichtigung der Unternehmensziele meistert.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, Konflikte offenzulegen und problemlösungsorientiert auszutragen. In jedem Fall aber hat der Konflikt-Manager die Konfliktprozesse bewusst und zielorientiert zu steuern. Die dabei einsetzbaren Instrumente, wie z.B. die Techniken der Konfrontation in und zwischen Gruppen, werden ebenso behandelt wie praxisnahe Formen des Sensitivity-Trainings. Konfliktrelevante Organisationsformen werden analysiert und schließlich wird die Bedeutung der Unternehmensphilosophie für die Konfliktsteuerung aufgezeigt. Daraus ergibt sich das Bild eines modernen Konflikt-Managements, das die Produktivität von Konflikten erkennt und sie zu Anpassungs-, Wandlungs- und Innovationsprozessen nutzt.

Die moderne Betriebspsychologie hat dies zu einem gewissen Grade eingesehen, vor allem, nachdem Untersuchungen deutlich gezeigt haben, dass die Motivation der Menschen im modernen Industrieleben selten das Geldverdienen allein ist. Sie wird vielmehr durch den ganzen Komplex persönlicher Beziehungen im Betrieb bestimmt. Doch die praktische Anwendung dieser Erkenntnis lässt auf sich warten. Es gibt zwar schon Trainingsgruppen, auch solche, die nach Sensitivitäts-Methoden (Sensitivität = Überempfindlichkeit) arbeiten. Was aber dabei herauskommt, wird meist noch als eine Art Luxus für die Weichherzigen betrachtet – ganz abgesehen davon, dass der Beweggrund eines solchen Trainings eher die Absicht ist, die Belegschaft dem Status quo anzupassen, als der Wunsch, die Organisation dem Menschen anzupassen.

Die durch Fallbeispiele unterstützten und illustrierten Überlegungen wenden sich in erster Linie an die in der Praxis tätigen Führungskräfte aller Ebenen. Sie gelten für den Bereich der Wirtschaft, aber im Prinzip auch für Führungsprobleme der Verwaltung.

Modul 13 - Rhetorik, Kommunikation, Verhandlungsführung, Präsentation

»Wer die Menschen liebt, liebt ihre Sprache. Worte können Menschen veranlassen, in den Straßen zu marschieren – und Worte können auf andere Menschen so aufreizend wirken, dass sie die Marschierenden mit Steinen bewerfen. Wenn wir verstehen, wie die Sprache wirkt, welche Gefahren des Irrtums sie in sich birgt, welche Möglichkeiten sie hat, so heißt das begreifen, was die Hauptsache an dem komplizierten Geschäft ist, ein Menschenleben zu führen.«                                                                                                                                                                            S.I. HAYAKAWA, Semantiker

Rhetorik bedeutet einfach gesagt: Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, das Richtige zu sagen.

Die Kommunikation der Menschen untereinander spielt sich auf zwei Kommunikationsebenen ab. Die erste ist verbal: Wir vermitteln den Inhalt einer Information durch das gesprochenen Wort. Die zweite Ebene ist nonverbal: Wir sprechen von der Körpersprache. Das subjektive Erleben einer Gesprächssituation und die Gefühle und Einstellungen, die wir mit der Information verbinden, artikulieren wir selten nur durch Worte – sie sind zusätzlich in unserem Körperverhalten durch bestimmte Signale erkennbar.

Verhandeln besteht aus Geben und Nehmen. Eine Vereinbarung, die nur für eine Partei vorteilhaft ist, bringt Verdruss und ist nur Zeit- und Kraftverschwendung. Und doch wundern sich Menschen, die nur nach dem Grundsatz der Rivalität handeln, warum ihnen nie etwas gelingt. Verhandeln erfordert Zusammenarbeit. Man soll gemeinsame Interessen suchen. Verhandeln ist ein Vorgang menschlichen Verhaltens, kein Spiel. Bei einer guten Verhandlung profitiert jeder.

Präsentieren: Für den ersten Eindruck gibt es keine 2. Chance

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  sind immer häufiger aufgefordert in kleinerem oder größerem Kreis eine Ansprache zu halten, als Projektleiter ein Projekt vorzustellen, Produktschulungen bei Kunden durchzuführen, o.ä. Zu all diesen Aufgaben bedarf es einer Kenntnis von Rhetorik, Kommunikation, Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit sich und sein Produkt oder seine Dienstleistung ins richtige Licht zu rücken..

Dieses Trainingsmodul richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die häufig persönlichen oder telefonischen Kontakt mit Kunden und Lieferanten haben. In Zeiten „rauer“ werdender Geschäftsbeziehungen ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit ihren Gesprächspartnern „kühlen“ Kopf bewahren. Das Seminar richtet sich nicht nur an Kaufleute sondern speziell auch an technisch ausgerichtete Personen.

Es vermittelt anhand vieler praktische Beispiele, in welche Situationen man als „Redner“ kommen kann und wie man sich aus diesen „kniffligen“ Situationen befreien kann ohne „verbalen Schaden“ anzurichten.

Seminardauer: 2 Tage jeweils von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Seminarleiter: Joachim Becker, Unternehmensberater und Autor

Teilnehmer: max. 10 Personen

Veranstaltungsort: Richtet sich nach der Anzahl der Anmeldungen

Gebühren: € 410.- zzgl. 19% Mwst./Person

(In diesen Gebühren sind enthalten die Seminarunterlagen, 1 Teilnahmezertifikat, Pausen-Snacks und Pausengetränke, zwei 3-Gängemenues

Termine: Siehe Seminartermine